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Zwischenbilanz der Polizei Pollhansmarkt 2019

Schloß Holte-Stukenbrock (FK) - Trotz des nahezu das ganze Wochenende anhaltenden Regens, kam es auf dem Pollhansmarkt (19.10./20.10.) zu einigen Polizeieinsätzen.

Am Samstag bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags kam es zu 15 Platzverweisen und sechs Ingewahrsamnahmen. Die Beamten leiteten zudem zwölf Strafverfahren ein. Dabei handelte es sich um fünf Körperverletzungsdelikte. In den meisten Fällen handelte es sich um Auseinandersetzungen zwischen alkoholisierten Besuchern. Insgesamt zweimal wurden Polizeibeamte von Besuchern angegriffen und beleidigt. Zwei Strafanzeigen aufgrund der Widerstandshandlungen folgten.

Der Sonntag verlief tagsüber ruhiger. Mit steigendem Alkoholpegel der Veranstaltungsbesucher wurde die Stimmung zunehmend aufgeheizter. Dennoch kam es aus polizeilicher Sicht im Verlauf des Abends bis 02.00 Uhr zu keinen besonderen Vorfällen. Es wurden vereinzelt Anzeigen gefertigt. Diese wegen eines Diebstahls, zwei Sachbeschädigungen und einer Verkehrsunfallflucht. Gegen 02.00 Uhr (21.10.) verließ eine Personengruppe von schätzungsweise 15 bis 20 Personen ein Festzelt. Diese Männergruppe fiel durch aggressives Verhalten innerhalb der Gruppe und durch Provokationen nach Außen auf. Die zunächst verbal aggressiven Aussetzer der Gruppe richteten sich hauptsächlich gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Nachdem diverse Platzverweise erteilt worden sind, kam es mit einem Großteil der in der Gruppe befindlichen Personen in der Nähe der Polizeiwache Schloß Holte-Stukenbrock an der Bahnhofstraße zu einem weiteren Vorfall. Die Tatverdächtigen gingen aggressiv und deutlich provokativ auf Polizeibeamte zu. Sie beleidigten die eingesetzten Beamten und versuchten diese zu schlagen. Als die Platzverweise durchgesetzt werden sollten, kam es zu Widerstandshandlungen. Einzelne Gruppenmitglieder mussten kurzfristig fixiert werden, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. Ein 31-jähriger Mann weigerte sich dem Platzverweis Folge zu leisten und schlug dabei einen eingesetzten Polizeibeamten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er deshalb in Gewahrsam genommen. Er wehrte sich vehement, schlug, trat und beleidigte. Seine Aggressionen richteten sich im Wesentlichen gegen einen eingesetzten Polizeibeamten, welchen er in fremdenfeindlicher Art und Weise immer wieder beleidigte.

Der 31-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Bielefelder Krankenhaus gefahren, da er durch die Auseinandersetzungen verletzt wurde.

Am Samstag und auch am Sonntag kam es zudem zu diversen Verkehrsbehinderungen. Diese wurden durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes und durch Polizeibeamte geahndet.