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Ulrike Bliefert mit Roman „Die Samariterin“ bei den Literaturtagen zu Gast

Sie pflegt. Sie hilft. Doch sie kann auch anders… Mit „Die Samariterin“ ist Ulrike Bliefert ein äußerst raffiniert gewobener Thriller um Manipulation, Selbstzweifel und die Suche nach der Schuld gelungen. Am Freitag, 15. November, stellt die bekannte Schauspielerin ihren Roman bei den Verler Literaturtagen vor. Die Lesung beginnt um 15.30 Uhr im Foyer des Rathauses. Tickets zum Preis von 12 Euro sind im Vorverkauf im Rathaus (Bürgerservice), in der Bibliothek Verl und in der Buchhandlung Pegasus, unter kartenvorverkauf@verl.de sowie unter Tel. (05246) 961199 erhältlich. An der Tageskasse kostet der Eintritt 14 Euro.
Susanne ist „Die Samariterin“. Zusammen mit ihrer bettlägerigen Mutter lebt sie in der Eifel. Die Krankenschwester geht vollkommen in ihrem Beruf und der unermüdlichen Fürsorge für ihre tyrannische Mutter auf – bis sie Andreas Vogel kennenlernt, der wegen Mordes an seiner Ehefrau in der JVA sitzt. Aus einem harmlosen Briefwechsel wird eine blinde, verzweifelte Liebe. Doch kurz nach der Verlobung
macht Susanne eine Entdeckung, die ihre Hoffnung auf ein schönes, neues Leben erschüttert. Die unscheinbare graue Maus erweist sich als ausgesprochen wehrhaft und erfindungsreich – mit tödlichen Konsequenzen. Die Inspiration zu „Die Samariterin“ fand Ulrike Bliefert durch mehrere Begegnungen mit dem Fall Jürgen Bartsch. 2002 spielte sie die Mutter von Bartsch in dem Film „Ein Leben lang kurze Hosen tragen“ und machte die Bekanntschaft mit Bartschs Biograf Paul Moor. „Die Geschichte dieses sogenannten Kirmesmörders hat mich nie losgelassen“, sagt Ulrike Bliefert. „Der Fall Jürgen Bartsch wartet mit zwei großen Themen auf: Dem misshandelten Kind, das später zum sadistischen Mörder wird, und der Geschichte seiner Frau: 1974 heiratet Bartsch die Krankenschwester Gisela Deike. Eine Frau heiratet einen homosexuellen Kindermörder. Warum?“ Ulrike Bliefert, Jahrgang 1951, ist eine beliebte Film- und TV-Schauspielerin. Ende der 70er Jahre wurde sie mit der Rolle der Maximiliane von Quindt in den Literaturverfilmungen „Jauche und Levkojen“ und
„Nirgendwo ist Poenichen“ bekannt. Sie wirkte bis heute in mehr als 40 Hauptrollen in Fernseh- und Kinofilmen, Serien und Reihen mit, darunter in der Eifelkrimi-Reihe „Der Bulle und das Landei“ und der  Krimiserie „Morden im Norden“. Neben ihrer umfangreichen Tätigkeit als Hörspiel- und Featuresprecherin arbeitet sie als Drehbuch-, Bühnen- und Romanautorin. Sie veröffentlichte eine Jugend-Thriller-Reihe sowie diverse Kurzkrimis in Anthologien.


Foto: © Robert Berghoff