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Stadt Verl sagt alle städtischen Veranstaltungen bis zum Jahresende ab!!!

Betroffen sind zum Beispiel die 5. Verler Literaturtage vom 9. bis 16. November, die nächsten beiden Vorträge des Verler Gesundheitsforums am 10. und 24. November sowie die geplanten Auftaktveranstaltungen zu den Dorfentwicklungskonzepten für Kaunitz und Sürenheide. Die Entscheidung hat der Krisenstab der Stadt Verl unter Leitung von Bürgermeister Michael Esken und dem Ersten Beigeordneten Heribert Schönauer am Montag aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus getroffen. „Die Veranstaltungen wurden zum Teil lange und mit viel Engagement vorbereitet, inklusive der erforderlichen Hygienekonzepte. Die Entscheidung haben wir daher nicht leichtfertig getroffen. Doch die Sicherheit und die Gesundheit haben momentan höchste Priorität. Deshalb wollen wir als Stadtverwaltung dazu beitragen, die Kontakte derzeit so gering wie möglich zu halten, denn das ist der beste Ansteckungsschutz“, erläutert Bürgermeister Michael Esken.

Der Inzidenzwert, der sich nach der Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem bestimmten Gebiet innerhalb von sieben Tagen errechnet, beträgt – Stand Montag – für Verl 138,6. Das ist nach Gütersloh im Kreis der zweithöchste Wert. Momentan lassen sich zwar noch zwei Ausbruchsherde relativ klar eingrenzen, doch niemand weiß, ob das so bleiben wird. „Jeder Kontakt, der momentan vermieden werden kann, trägt dazu bei, die weitere Ausbreitung des Virus zu bremsen“, sagt Esken und appelliert auch an private Veranstalter, die Durchführung eventuell geplanter Events verantwortungsvoll und sorgfältig abzuwägen. Das gelte auch für Treffen oder Feiern im privaten Kreis. Nachholtermine – etwa für die Lesungen der Literaturtage – gibt es momentan noch nicht. „Die Corona-Pandemie wird uns sicherlich noch eine Weile begleiten. Aber sobald es wieder möglich ist, werden wir unser städtisches Veranstaltungsprogramm wieder aufnehmen. Denn wir wissen, dass auch alle Kulturschaffenden sehnsüchtig darauf warten, wieder auftreten zu können. Aber momentan sind wir als städtischer Veranstalter in einer besonderen Verantwortung“, bittet Esken um Verständnis.