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Stadt Verl jetzt an Trinkwasserversorgung und -gewinnung beteiligt

Seit vielen Jahrzehnten beziehen die Verler Bürgerinnen und Bürger ihr Wasser von der VGW in Rheda-Wiedenbrück. Auch für die Zukunft setzt Verl auf die Partnerschaft mit der VGW, allerdings in einer neuen Form: Zum 1. Januar 2021 geht die neue Wasserversorgungs GmbH & Co. KG an den Start, an der die Stadt Verl mit 51 Prozent beteiligt ist. Somit bekommen die Kundinnen und Kunden ihre Trinkwasser-rechnung ab Anfang des kommenden Jahres vom Stadtwerk Verl.

Der Rat hatte sich auf Vorschlag der Verwaltung dafür ausgesprochen, nach Strom und Gas nun auch das Wasser in die Mitbestimmung der Stadt Verl zu überführen. Bei den Vertragsverhandlungen wurde zudem ein weiterer Punkt aufgenommen: Die VGW war bereit, 49 Prozent der Wassergewinnungsanlage Mühlgrund, die auf Verler Stadtgebiet liegt, an die Kommune zu veräußern.

Rund 1,7 Millionen Kubikmeter Wasser werden dort pro Jahr gewonnen. Davon verbleiben ca. eine Million Kubikmeter Wasser in Verl, während 700.000 Kubikmeter zu anderen Abnehmern durchgeleitet werden. Für Bürgermeister Michael Esken ist die Beteiligung an der Trinkwassergewinnung eine zukunftsweisende Investition: „Wasser ist eine kostbare Ressource, auch im Hinblick auf den Klimawandel und die zunehmende Trockenheit in den Sommermonaten. Dass wir nun erstmals auch an der Wassergewinnung beteiligt sind, ist ein wichtiger Faktor, um uns für die Zukunft gut aufzustellen. Beim Wasserpreis und bei der Wassergewinnung haben wir demnächst ein erhebliches Mitspracherecht.“ Die Verträge wurden mit einer Laufzeit bis 2040 geschlossen. „Danach kann die Stadt Verl entscheiden, ob sie eventuell sogar die gesamte Trinkwasserversorgung übernehmen will“, erläutert Esken.

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Bei der Unterzeichnung des umfangreichen Vertragswerkes: (v. l.) Sebastian Tesch (Justiziar der Gelsenwasser AG), Björn Wölfel (Geschäftsführung VGW), Oliver Thieme (Geschäftsführung Gelsenwasser AG) und Bürgermeister Michael Esken.