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Schulstart mit Maskenpflicht und Abstandsregeln

Schulstart unter Corona-Bedingungen: Wenn die Verler Schülerinnen und Schüler nach der langen Zwangspause und den Sommerferien am Mittwoch in die Schulen zurückkehren, ist vieles anders als gewohnt. Das fängt schon bei der Fahrt zur Schule an: So gilt in allen Schulbussen die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dazu wird es auch stichprobenartige Kontrollen durch die Stadt Verl
geben. Dirk Hildebrandt, Leiter des zuständigen Fachbereichs, appelliert außerdem an alle Schülerinnen und Schüler, nach Möglichkeit mit dem Fahrrad statt mit dem Bus zur Schule zu fahren, damit die Busse nicht zu voll werden.
„Momentan können wir noch nicht abschätzen, wie voll es in den Bussen wird. Wir werden das genau beobachten, insbesondere an stark frequentierten Einstiegsstellen wie in Kaunitz und Sürenheide. Wir beabsichtigen, zur Unterstützung Verstärkerbusse einzusetzen“, sagt Dirk Hildebrandt. Die Maskenpflicht im Bus ist unumgänglich. „Wer sich nicht daran hält, darf den Bus nicht benutzen“, stellt
der Fachbereichsleiter klar. Auf dem Schulgelände und im Schulgebäude besteht ebenfalls Maskenpflicht – ab Klasse 5 auch im Unterricht. Die Beschaffung der Masken liegt in der Verantwortlichkeit der Erziehungsberechtigten und der Schülerinnen und Schüler selbst. Schülerinnen und Schüler, die einen Schnupfen haben, sollen für 24 Stunden zu Hause bleiben. Treten keine weiteren Symptome auf, können sie wieder am Unterricht teilnehmen. Bei sonstigen Symptomen wie Husten oder Halskratzen darf die Schule nicht besucht werden. Eine Klärung durch einen Arzt ist sinnvoll. Schülerinnen und Schüler, die trotz Symptomen zur Schule kommen, werden unverzüglich nach Hause geschickt.
Sind Schülerinnen und Schüler aus dem Urlaub im Ausland zurückgekehrt, ist die Coronaeinreiseverordnung des Landes NRW zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schulen tätigen Personen ergeben können. Weiterführende Informationen sind auf der Webseite www.mags.nrw/coronavirus abrufbar. Die Einstufung als
Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben und veröffentlicht unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete.
Der Mensabetrieb im Schulzentrum startet am kommenden Montag, 17. August, da in der ersten Schulwoche noch kein Nachmittagsunterricht stattfindet. Um auch in der Mensa die Abstandsgebote wahren zu können, werden die Räumlichkeiten des Mensagebäudes um die ehemalige Realschulaula ergänzt. Trotz der Kapazitätserweiterung kann allerdings bis auf weiteres nur für die Schülerinnen undSchüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 des „echten“ Ganztags der Gesamtschule ein Mittagessen angeboten werden. Für alle anderen Schülerinnen und Schüler mit Unterricht am Nachmittag kann auf Wunsch ein Lunchpaket über das normale Bestellsystem gebucht werden. Weitere Informationen finden Interessierte auf den Internetseiten der Gesamtschule und des Gymnasiums sowie des Droste-Hauses.