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Polizei Bielefeld setzt mehr Beamte zur flächendeckenden Unterstützung ein

SR/ Bielefeld/ Kreis Gütersloh/ Kreis Warendorf - Nachdem die Landesregierung mit den Kreisen Gütersloh und Warendorf ein Sicherheits- und Schutzpaket zur aktuellen Corona-Lage abgestimmt hat, setzt das Polizeipräsidium Bielefeld dort noch deutlich mehr Einsatzkräfte als am vergangenen Wochenende ein, um Amts- und Vollzugshilfeersuchen der zuständigen Ordnungsbehörden bestmöglich nachkommen zu können. Insgesamt drei Einsatzhundertschaften unterstützen dabei, dass Quarantäne-Anordnungen der Ordnungsbehörden bekannt gegeben und eingehalten werden. Polizeibeamte begleiten ab Donnerstag, 25.06.2020, die von den Ordnungsbehörden entsandten Mitarbeiter zu Wohnanschriften, um dort Personen unter Quarantäne zu stellen, die Maßnahmen zu erklären und die Wohn- und Aufenthaltssituation zu überprüfen sowie Quarantäneanordnungen zu überwachen und durchzusetzen. In Konfliktsituationen greift die Polizei ein. Einsatzkräfte der Polizei stehen zudem im Rahmen von Raumschutz weiterhin zur Unterstützung anderer Maßnahmen der Ordnungsbehörden situativ bereit, um bei Schwierigkeiten einzuschreiten. Kontrollen der Polizei an den Kreisgrenzen gibt es nicht, da ein Ausreiseverbot für Bewohner der betroffenen Kreise nicht besteht. Zum eigenen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus sind die eingesetzten Polizeibeamten mit Schutzausstattung ausgerüstet und der Polizeiarzt des Polizeipräsidiums Bielefeld ist in den Einsatz eingebunden. Mittlerweile hat die Polizei Bielefeld in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe gebildet, die die Ermittlungen zu mehreren bei der Staatsanwaltschaft erstatteten Strafanzeigen im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh übernommen hat. Die Ermittlungen dauern an.