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Masken für die Gesamtschule

Verl. Der Unterricht an der Gesamtschule Verl ist wieder angelaufen, endlich hört man vereinzelt wieder Stimmen auf den Fluren. Zurzeit ist nur der Jahrgang 10, der hier auf seinen Abschluss vorbereitet wird, stundenweise zurückgekehrt. Von einem normalen Schulbetrieb ist diese Situation daher noch weit entfernt. Um den Unterricht unter möglichst geschützten Bedingungen abhalten zu können, hat die Gesamtschule Verl selbst die Initiative ergriffen und es haben sich einige Lehrerinnen in den Textilraum zurückgezogen: Sie produzieren praktisch im Akkord Mund-Nasen-Masken, die nach und nach an die Belegschaft und Schülerinnen und Schüler der Schule ausgegeben werden. „Die Masken werden zunächst an das Kollegium gehen und im zweiten Schritt dann an alle Schülerinnen und Schüler, die keine eigenen Masken besitzen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Matthias Geukes und Schulleiterin Dr. Tanja Heinemann ergänzt: „Wir möchten im Bereich der Sicherheit hohe Standards setzen, deswegen haben wir unsere eigene Produktion aufgenommen.“ Eine verbindliche Maskenpflicht gibt es für Schulen nicht, dennoch tut die Gesamtschule Verl alles was möglich ist, um das Risiko weiter zu minimieren. Die Gesamtschule Verl ist bereits gut vorbereitet, aber die Produktion der Masken dauert noch an, gespendete Masken werden deshalb ebenfalls gerne angenommen. Dr. Tanja Heinemann betont: „Es ist in der schulischen Praxis nicht immer ganz einfach, den Abstand einzuhalten, so realistisch müssen wir sein. Aber die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler und unseres Kollegiums ist uns das Wichtigste, und dafür handeln wir schon jetzt.“

Nähen für die Sicherheit: Die Lehrerinnen Birgit Weißer-Pollmann, Silvia Strauch, Gabriele Vorholt und Alina Diekhaus (von links) produzieren Mund-Nasen-Masken für die Gesamtschule Verl. FOTO: Matthias Geukes