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Landtagsabgeordneter André Kuper lobt die Arbeit des Krisenstabs in Verl

Der Krisenstab der Stadt Verl war auch am gestrigen Sonntag im Einsatz, um die am Samstag angeordnete Quarantäne für die rund 670 Menschen im Bereich Zollhausweg, Grillenstraße und Libellenstraße zu koordinieren – sowohl vor Ort in Sürenheide als auch in der Organisation vom Rathaus aus. Als der Krisenstab am Nachmittag zu einer Abstimmungssitzung zusammenkam, nahm auch der
Landtagsabgeordnete André Kuper teil. „Ich bin hier, um zuzuhören, wo Probleme vor Ort sind und wie sie gelöst werden können“, sagte Kuper der Verler Verwaltung zu, die Informationen und Anliegen in Düsseldorf direkt an die Spitzen der Landesregierung weiterzuleiten. Gleichzeitig lobte er die professionelle Arbeit des Krisenstabs unter der Leitung von Bürgermeister Michael Esken in Verl
Nachdem am Samstagnachmittag ein ganzer Siedlungsbereich in Sürenheide als Quarantänezone eingerichtet worden war und die Erstversorgung am Wochenende durch das Deutsche Rote Kreuz gesichert wurde, galt es für den Krisenstab nun, viele Details für die nächsten Tage zu planen. Neben der Einrichtung eines mobilen Büros und der Abordnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den
betroffenen Menschen vor Ort rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, ging es vor allem auch um die zentrale Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie die Betreuung von Familien durch das Jugendamt. „Wir haben in Sürenheide eine besondere Situation, weil Menschen, die bei Tönnies arbeiten, Tür an Tür oder sogar in der gleichen Wohnung mit Menschen wohnen, die bei anderen Unternehmen als Werkvertragsarbeiter tätig sind oder in keinem Zusammenhang mit  Werksvertragsarbeitsverhältnissen stehen“, betonte Bürgermeister Michael Esken noch einmal im Beisein von André Kuper. Diese
besondere Situation habe die Maßnahme, einen ganzen Siedlungsbereich unter Quarantäne zu stellen, dringend erforderlich gemacht. „Wir müssen nun in den nächsten 14 Tagen dafür sorgen, dass die Quarantänemaßahmen eingehalten werden, aber die Menschen in dieser Zeit auch gut versorgt und betreut werden“, schwor Esken seinen Krisenstab auf die Bewältigung der Ausnahmesituation ein.
„Wenn wir die Infektionsketten durchbrechen wollen, muss die Einhaltung der Quarantäne sichergestellt werden“, bekräftigte auch André Kuper. „Die nächsten Wochen werden eine große Herausforderung, aber die Krisenstäbe vor Ort leisten gute Arbeit“, stellte er fest.

FOTO:
Blick in die Krisenstabssitzung im Verler Rathaus: (v. l.) Bürgermeister Michael Esken, Martin Irmer
(Bauhofleitung), Landtagsabgeordneter André Kuper, Dirk Hildebrandt (Fachbereichsleiter Bildung,
Sport, Kultur, Stadtmarketing) und Sven Meier (Fachbereich Tiefbau).