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Kindertageseinrichtung in Sürenheide muss wegen Coronafällen schließen

Die neue städtische Kindertageseinrichtung in Sürenheide ist seit dem heutigen Mittwoch vorübergehend geschlossen. Am Dienstagabend hatten die Leitung der Kita und das Jugendamt der Stadt Verl die Information erhalten, dass eine Erzieherin an Corona erkrankt ist und auch weitere Mitarbeiterinnen der Einrichtung entsprechende Symptome aufweisen. „Nach Rücksprache mit dem Kreisgesundheitsamt haben wir daraufhin umgehend entschieden, die fünfgruppige Einrichtung bis zur vollständigen Klärung der Situation vorsorglich ab Mittwoch zu schließen“, sagt Jugendamtsleiter Patrick Bullermann. Die Eltern der 100 Kinder wurden noch am Dienstagabend durch die Kita-Leitung über Whats-App und Anrufe informiert. Die wenigen Eltern, die gestern nicht erreicht werden konnten, wurden am Morgen vor Ort über die Schließung unterrichtet.
Zwischenzeitlich hat sich der Verdacht einer Covid 19-Corona-Erkrankung auch bei einer zweiten Erzieherin bestätigt. Die Stadt Verl hat bereits heute Morgen in Zusammenarbeit mit einem Mobilen Team des Deutschen Roten Kreuzes bei allen Beschäftigten der Kita einen Corona-Test durchführen lassen. „Vorsorglich haben wir den Test auch auf die Mitarbeiterinnen am Dependancestandort im Kita-Gebäude an der Thaddäusstraße ausgeweitet“, berichtet Patrick Bullermann. Die Testergebnisse werden Donnerstagabend bzw. Freitagmorgen erwartet.
Das Jugendamt und die Kita-Leitung haben heute den ganzen Tag über mit dem Kreisgesundheitsamt das weitere Verfahren abgestimmt. Nach eingehender Überprüfung der Kontaktketten der betroffenen Erzieherinnen zeichnete sich im Verlauf des Nachmittags ab, dass auf jeden Fall zwei der fünf Gruppen bis zum 6. November geschlossen bleiben müssen. Bis dahin werden neben den Erzieherinnen auch die 40 in diesen Gruppen betreuten Kinder in häuslicher Quarantäne bleiben müssen. Das Kreisgesundheitsamt wird die Kinder dieser beiden Gruppen am Donnerstag ebenfalls auf das Corona-Virus testen, um die Gefährdung einer weiteren Infizierung in den betroffenen Familien ausschließen zu
können. Ob noch weitere Kita-Gruppen geschlossen bleiben müssen, wird erst nach Vorlage der Corona-
Testergebnisse der anderen Erzieherinnen entschieden werden können. Sollten die Testergebnisse negativ sein, wird für diese drei Gruppen der reguläre Kita-Betrieb ab dem kommenden Montag, 2. November, wieder aufgenommen. „Uns ist bewusst, dass das nun fehlende Betreuungsangebot für viele Familien ein großes Problem ist. Aber um eine weitere Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern, blieb uns keine andere Wahl, als die gesamte Kita vorerst zu schließen. Wir hoffen sehr, dass zumindest die drei nicht betroffenen Gruppen am Montag in die Kita zurückkehren können“, betont der Erste Beigeordnete und Jugenddezernent Heribert Schönauer. „Wichtig ist jetzt, da die Kinder bisher keine Corona-typischen Symptome zeigen, dass die Corona-Infizierung in unserer Einrichtung auch weiterhin niedrig bleibt und alle betroffenen Mitarbeiterinnen und Kinder gesund zurückkommen werden.“