Stromsparmodus

Der Umwelt zur liebe!

weiter geht's

Daten werden geladen …

Bürmsche Wiese wird am Sonntag ab 12 Uhr für die Öffentlichkeit freigegeben

Der Skulpturenpark auf der Bürmschen Wiese ist so gut wie komplett: Nachdem zunächst die beiden „Leehrstühle“ von Georg Janthur und das Rondell von Christoph Dahlhausen installiert worden waren, folgten jetzt die beiden Lichtbänke des Düsseldorfer Künstlers Stefan Sous. Abschließend werden zurzeit noch die „Chairs to Share“ von Dorothee Golz aus Wien montiert. Am Sonntag, 7. Juni, ab 12 Uhr wird die Bürmsche Wiese für die Öffentlichkeit freigegeben – allerdings ohne die geplante offizielle Eröffnungsfeier. Sie musste nun endgültig abgesagt werden, weil auch die neue, bis zum 15. Juni geltende Coronaschutzverordnung Veranstaltungen dieser Größe noch nicht zulässt.
Die vier Künstlerinnen und Künstler werden dennoch wie geplant anreisen und am Eröffnungstag von 12 bis ca. 14 Uhr für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. Mit ihren Kunstwerken in der naturnah gestalteten Grünfläche – die zum Start allerdings noch nicht voll ergrünt sein wird – ist eine besondere Verbindung aus Kunst und Natur entstanden. Die Objekte sind bekanntlich nicht nur zum Anschauen da, sondern ganz nach dem Motto des Projektes „Bänke für Verl“ laden die Kunstwerke dazu ein, sich auf
ihnen niederzulassen und miteinander ins Gespräch zu kommen. „Kommunikation ist das Hauptkonzept der Bürmschen Wiese“, betont denn auch Kurator Dr. Christian Krausch. „Die Menschen sollen sowohl miteinander als auch über die Kunst ins Gespräch kommen.“
Dabei bieten die „Bänke für Verl“ genügend Platz, um auch den in Coronazeiten erforderlichen Abstand zu halten. Wer sich beispielsweise im farbenfroh überdachten Rondell von Christoph Dahlhausen gegenübersitzt, kann locker Abstand halten und trotzdem gemeinsam die farbigen Schatten bewundern, die im Laufe des Tages um die Bank herum wandern, wenn die Sonnenstrahlen auf das bunt gefächerte Acrylglasdach fallen. Auch auf den beiden Lichtbänken von Stefan Sous, die besonders bei Dunkelheit zur Geltung kommen, den farbenfrohen Acrylsitzen „Chairs to Share“ von Dorothee Golz und den grünen „Kaktussitzen“ zu Füßen der beiden „Leerstühle“ von Georg Janthur lässt es sich gemütlich Platz nehmen und trotzdem „Social Distancing“ wahren. Zu allen Kunstwerken wird es einen QR-Code geben, über den Interessierte nähere Infos zum Objekt und die jeweilige Künstlerin oder den jeweiligen Künstler abrufen können. Für den Ankauf der Kunstwerke haben sechs Sponsoren beigetragen, die insgesamt 35.000 Euro bereitstellten