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Bodenprobenaktion startet am kommenden Montag

Die Stadt Verl bietet in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) wieder eine Bodenprobenaktionen an: Ab Montag, 28. Oktober, sind im Bürgerservice des Rathauses sowie in vielen Gärtnereien und im Floristikeinzelhandel in Verl kostenlose Bodenprobentüten erhältlich. Die gefüllten Tüten können dann bis Freitag, 29. November, im Rathaus zur Analyse abgegeben werden.
Die Ergebnisse der Bodenprobenaktion der vergangenen Jahren zeigen deutlich: In privaten Hausgärten wird häufig zu viel und vor allem zu unausgewogen gedüngt. Wer zu viel düngt, legt dadurch jedoch keinen ausgewogenen Nährstoffvorrat im Boden an, denn insbesondere Stickstoff und auf den hiesigen Sandböden auch Kalk und Kalium werden ins Grundwasser gespült. Dadurch wird nicht nur der eigene Geldbeutel, sondern auch die Umwelt – insbesondere das Grundwasser – belastet. Zu viel Stickstoff im
Boden fördert zudem ein „Vergeilen“ der Jungpflanzen, wirkt mindernd auf die Krankheitsresistenz von Pflanzen und verzögert im Gemüsegarten in vielen Fällen die Fruchtreife.
Für die Aussagekraft der Nährstoffanalyse ist die richtige Art der Bodenprobenahme entscheidend. Es müssen pro Fläche (Gemüsebeet, Rasenfläche, Staudenbeet, Blumenbeet) zirka zehn bis 15 Einzelproben gezogen, in einem Eimer vermischt und die Bodenprobenbeutel mit dieser Mischung befüllt werden, damit eine fachgerechte Düngeempfehlung erarbeitet werden kann. Nachdem die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt die abgegebenen Bodenproben analysiert hat, werden die Ergebnisse – in Verbindung mit einer Düngeempfehlung für die nächsten Jahre – im zeitigen Frühjahr 2020 zugeschickt. Eine solche Bodenanalyse sollte dann alle drei Jahre wiederholt werden.