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„Bitte lassen Sie Ihre Kinder wenn möglich zu Hause“

Die Kindertageseinrichtungen in NRW sind zwar trotz der Corona-Pandemie eingeschränkt geöffnet – gleichzeitig gilt der Appell des Familienministeriums, die Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Doch dies wird offenbar nicht so umgesetzt wie erforderlich: In Verl sind die Belegungszahlen aus Sicht der Stadtverwaltung und der Träger jedenfalls momentan zu hoch. „Im Schnitt sind die Kitas zu 50 Prozent belegt“, sagt der Erste Beigeordnete Heribert Schönauer. „Das ist angesichts der aktuellen Infektionslage zu viel.“ Die Stadt ruft daher gemeinsam mit den weiteren Trägern der Verler Einrichtungen alle Eltern auf, den Appell von Familienminister Dr. Joachim Stamp ernst zu nehmen und ihre Kinder nur in die Betreuung zu geben, wenn es zwingend erforderlich ist. „Wir wissen, dass es Familien gibt, die zum Beispiel aus beruflichen Gründen auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind. Diese Familien dürfen ihre Kitaplätze selbstverständlich auch im Moment in
Anspruch nehmen. Dazu wird der eingeschränkte Betrieb aufrechterhalten“, betont Schönauer. „Doch wo es irgendwie möglich ist, die Betreuung selbst zu übernehmen, bitten wir, die Kinder zu Hause zu lassen.“ Auch wenn die Betreuung zurzeit nur in festen Gruppen erfolgt, erhöhe sich mit jedem Kind, das
eine Einrichtung besuche, die Infektionsgefahr in der Einrichtung. „Ziel des bundesweiten Lockdowns ist es, die Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Das gilt auch für die Kinderbetreuung“, macht Schönauer deutlich. „Um den Eltern hier entgegen zu kommen, haben das Land und die Stadt die Elternbeiträge für den Monat Januar ausgesetzt.“